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Elefanten Kick Of zur WM Fan Feier 2010
Tiere im Schnee
Kleiner Pudu im Zoo Wuppertal
Afrikanischer Löwe
Sibirischer Tiger
Schneeleopard
Kanadischer Wolf
Afrikanischer Elefant
Mittelamerikanischer Tapir
Guanakos - Maras - Nandus
Aquarium und Reptilienhaus
Vogelhaus
Zoo Wuppertal
Mit dem heutigen Elefanten-Kick-off zur FanFeier Wuppertal 2010 haben die Zoo-Elefanten einen  eindrucksvollen Beitrag zur Unterstützung des WM-Fußballteams geleistet. Gleich mehrfach konnte Elefantenkuh „Sweni“ Torhüter und Zookurator André Stadler überwinden und sich über ihre Torerfolge freuen. Nun hofft man im Zoo, dass sich die deutsche Nationalmannschaft daran ein Beispiel nimmt und drückt Jogi Löw und seinem Team alle verfügbaren Daumen für das Turnier in Südafrika. Die beiden von der Elefantenkuh Sweni im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung gemalten Bilder sollen im Rahmen der FanFeier beim ersten Spiel der deutschen Mannschaft am Sonntag, 13. Juni im Stadion am Zoo versteigert werden. Der Erlös der Versteigerung wird dem Zoo-Verein Wuppertal e.V., dem Förderverein des Zoos, und damit letztendlich wieder dem Zoo zugute kommen. Nähere Informationen zur Versteigerung gibt es in den nächsten Tagen unter www.fanfeier.de.
Die meisten aller Zoo Besucher gehen nur bei schönem Wetter mit viel Sonnenschein in den Zoo. Ich war jetzt öfters mal im Winter dort gewesen und bin fast alleine rumgelaufen. Dabei hat der Zoo Besuch im Winter auch seine schönen Seiten. Habe mal ein paar Bilder eingesetzt mit dem Motto Tiere im Schnee. Alle Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.

Beim heutigen Pressetermin im Wuppertaler Zoo stellte uns Herr Stadler den am 4. Oktober geborenen männlichen Süd-Pudu vor. Er wog bei der Geburt ca. 1100 Gramm bei einer Größe von ca. 25 cm. Ungewöhnlich ist der Geburtstermin da die Pudus ihre Jungen eigentlich in der Zeit von April bis Juni bekommen. So späte Geburten sind eigentlich recht selten. In Zoos werden die Tiere ca. 20 Jahre alt. Der Name Pudu kommt aus der Sprache der Mapuche ein aus 3 Gruppen stammendes Volk aus Südamerika.Der Süd – Pudu (Pudu puda) ist die kleinste Hirschart der Welt und ist im westlichen Patagonien beheimatet. Pudus sehen nicht gerade hirschähnlich aus. Die Kopf – Rumpflänge beträgt 60 bis 80 Zentimeter bei einem Gewicht von 6 bis 13 Kilogramm. Durch ihre geringe Größe sind Pudus sehr flink und können sich gut im Unterholz bewegen. Ihre Nahrung besteht aus Blätter, Rinde, Blüten und Früchte. In der Liste der IUCN ist der Süd – Pudu als gefährdet eingestuft. Im Moment leben ca. 100 Pudus in europäischen Zoos und ca. 150 in den Zoos weltweit. Sowohl das Europäische Erhaltungszuchtprogramm als auch das Internationale Zuchtbuch werden vom Zoo Wuppertal aus koordiniert.

Der Löwe (Panthera leo) ist heute nur noch in Afrika in freier Wildbahn zu sehen. Er erreicht eine Länge von gut 2 Meter von Kopf bis zum Schwanz. Sein Gewicht beträgt ca. 250 Kilogramm. Seine Nahrung ist Fleisch. Er jagt und frisst Aas. Zur Beute gehört fast jedes Säugetier was in Afrika lebt mit Ausnahme von Elefanten, Nashörner u.s.w. Die Weibchen leben in festen Rudeln während die Männchen in lockeren Rudeln leben. Die Lebenserwartung liegt bei 18 bis 20 Jahre in freier Wildbahn. Laut IUCN ist der Löwe als gefährdet eingestuft. Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
Der Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica) lebt im Südosten Rußlands und an den Grenzen von China und Korea. Er erreicht eine Länge von über 3 Meter von Kopf bis zum Schwanz. Er ist damit der Größte aller Tigerarten. Sein Gewicht beträgt ca. 300 Kilogramm. Zu seiner Beute gehört fast jedes Säugetier wie zum Beispiel Anthilope, Hirtsch, Wildschwein und jüngere Elefanten. Er braucht am Tag bis zu 10 Kilogramm Fleisch. Das Weibchen kann bei einer Tragzeit von ca. 100 Tagen bis zu 3 Jungtiere gebähren. Die Lebenserwartung liegt bei 23 bis 25 Jahre in freier Wildbahn. Laut IUCN ist der Sibirischer Tiger vom Aussterben bedroht. Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
Der Schneeleopard (Uncia uncia) lebt im Hochgebirge Mittel und Zentralasien in Höhen bis 2000 Meter. Er erreicht eine Länge von ca. 1,3 Meter ohne Schwanz, mit Schwanz 2,3 Meter. Sein Gewicht liegt bei 50 bis 75 Kilogramm. Seine Nahrung sind Blauschaf, Steinbock, Hirsch und Ziege sowie kleinere Säugetiere. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von ca. 100 Tagen bis zu 3 Jungtiere zur Welt. Außer in der Paarungszeit ist der Schneeleopard ein Einzelgänger. Die Lebenserwartung in freier Wildbahn beträgt ca. 14 Jahre. Er ist eine der seltensten Großkatzen. Laut IUCN ist der Schneeleopard als stark gefährdet eingestuft. In freier Wildbahn leben noch 4500 bis 7000 Exemplare. Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
Der Kanadische Wolf (Canis lupus hudsonicus) hat sein Verbreitungsgebiet in Nordamerika, Europa (Küsten Grönlands) und Asien (Polaren Gebiete der Arktis) bei Temperaturen bis zu 60 Grad minus. Seine Größe beträgt von Kopf bis Schwanz ca. 1,80 Meter bei einem Gewicht von bis zu 85 Kilogramm. Seine Nahrung besteht aus Huftieren, Kleinsäuger und Vögel. Innerhalb des Rudels herrscht eine große soziale Struktur. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von ca. 65 Tage 2 bis 8 Jungtiere zur Welt. Die Lebenserwartung in freier Wildbahn liegt bei ca. 16 Jahre. Da dieser Wolf so abgelegen lebt, ist er die reinste Form des Wolfes. Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
Der Afrikanische Elefant (Loxodonta africana) lebt in Afrika, genauer gesagt im Südlichen und Östlichen Teil Afrikas. Ein Elefantenbulle erreicht eine Höhe von ca. 3,50 Meter und eine Länge von ca. 7 Meter. Das Gewicht beträgt bis zu 7 Tonnen. Er ist das größte Landsäugetier der Erde. Die Nahrung der Elefanten ist rein pflanzlich und besteht aus Früchten, Blättern, Zweigen, Baumrinde, Wurzeln und Gräser. Eine Elefantenkuh bekommt nach einer Tragzeit von 22 Monate 1 Jungtier. Die Kühe leben in Gruppen zusammen. Die Bullen sind Einzelgänger. Die Lebenserwartung liegt in freier Wildbahn bei ca. 50 bis 70 Jahre. Laut IUCN ist der Afrikanische Elefant als stark gefährdet eingestuft. Alle hier gezeigte Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
Der größte neuweltliche Tapir ist der Mittelamerikanische Tapir (Tapirus bairdi). Er gehört zur zu den Unpaarhufern und ist der nächste Verwandte der Nashörner. Seine Heimat ist Süd Mexiko bis ins Nördliche Kolumbien und Ecuador. Seine Größe beträgt 1,80 bis 2,50 Meter bei einem Gewicht bis zu 400 Kilogramm. Seine Nahrung ist rein Pflanzlich und besteht aus Palmgewächse, Schachtelhalme und Farne. Die Weibchen bekommen nach einer Tragzeit von 13 Monaten 1 Jungtier. Die Tiere sind Einzelgänger. Die Lebenserwartung liegt in freier Wildbahn bei 25 bis 30 Jahre. Laut IUCN ist der Mittelamerikanische Tapir als stark gefährdet eingestuft. Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.

Das Guanako (Lama guanacoe) hat sein Verbreitungsgebiet in Südamerika. Die Länge beträgt 2 Meter bei einem Gewicht von 120 Kilogramm. Das Guanoko ist ein Pflanzenfresser. Das Weibchen bekommt nach einer Tragzeit von 12 Monaten 1 Jungtier. Die Lebenserwartung liegt in freier Wildbahn bei 12 Jahre. Laut IUCN ist das Guanako als nicht gefährdet eingestuft. Mara (Dolichotis patagonum) oder auch großer Pampashase genannt hat sein Verbreitungsgebiet in Argentinien. Die Länge beträgt ca. 70 Zentimeter bei einem Gewicht von 12 bis 14 Kilogramm. Die Nahrung ist rein Pflanzlich und besteht aus Gras, Samen und Pflanzenteile. Die Maras leben in kleinen Gruppen zusammen. Das Weibchen bekommt nach einer Tragzeit von 3 Monate 1 bis 3 Jungtiere. Laut IUCN ist das Mara als stark gefährdet eingestuft. Der Darwin Nandu ( Pterocnemia pennata)  hat sein Verbreitungsgebiet von Süd Brasilien bis Feuerland. Er hat eine Scheitelhöhe von 1,25 Meter bei einem Gewicht von 15 bis 20 Kilogramm. Seine Nahrung besteht aus Gras, Körner, Kräuter, Insekten und kleine Wirbeltiere. Das Weibchen legt 15 bis 20 Eier, die nach einer Brutzeit von ca. 40 Tage ausschlüpfen. Der Nandu ist ein tagaktiver Standvogel. Laut IUCN ist der Nandu als nicht gefährdet eingestuft. Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.                        

Der Zoo Wuppertal hat ein sehr schönes Aquariumhaus in dem auch Reptilien und Amphibien in einem getrennten Raum untergebracht sind. Die Artenvielfalt ist beachtlich.
Fische sind wechselwarme Tiere die gut gebildete Kiefer haben und dem Leben im Wasser angepaßt sind. Er hat meistens Schuppen und die Gliedmaßen haben die Form von Flossen.
Der Fisch atmet durch Kiemen, die am hinteren Teil des Kopfes angebracht sind.

Die Reptilien lateinisch reptilis - was bedeutet kriechend, ist die älteste Klasse der Landwirbeltiere. Reptilien haben Haut, Schuppen, Schwanz und 4 Beine. Bei Schlangen allerdings sind die Beine zurückgebildet. Sie sind Lungenatmer und wechselwarme Tiere. Es gibt sowohl eierlegende Reptilien als auch lebendgebärende Reptilien.
Die Amphibien gehören zur Klasse der Landwirbeltiere. Die meisten Amphibien beginnen ihr Leben im Wasser als Larven. Nach einer Metamorphose verlassen sie das Wasser und gehen an Land, müssen aber immer in der Nähe von Gewässern leben.
Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
Im Vogelhaus sind die Vögel untergebracht denen unsere Temperaturen zu kalt sind. Auch hier ist eine große Artenvielfalt zu bewundern.
Als Vögel bezeichnet man Tiere die geflügelt und fast immer flugfähig sind. Sie haben alle einen Schnabel und sind Wirbeltiere. Es gibt ca. 10.000 Vogelarten. Sie sind mit den Reptilien verwandt.
Alle hier gezeigten Bilder sind im Wuppertaler Zoo entstanden.
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